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Universitätskonzerte
Chor und Orchester der Universität wurden von Prof. Jürgen Jürgens 1961 gegründet. Im Februar 1962 wurde das erste Universitätskonzert gegeben: Mozarts L’Oca del Cairo, eine Uraufführung. Seit 1993 wurden Chor und Orchester von dem niederländischen Dirigenten und Universitätsmusikdirektor Prof. Bruno de Greeve geleitet. Von 1993-2011 fanden unter der Leitung von Prof. de Greeve 38 Universitätskonzerte statt. In diesem Zeitraum haben Chor und Orchester der Universität insgesamt 115 Werke einstudiert, darunter etliche Erstaufführungen und zwei Uraufführungen. Universitätsmusikdirektor de Greeve prägte mit seinen außergewöhnlichen Programmen und seiner Probenkonzeption die Akademische Musikpflege der Universität. Seine Zielsetzung war es, den Mitwirkenden wie auch dem Publikum selten aufgeführte Werke näher zu bringen und Neugier für unbekannte, vielleicht auch nur in Vergessenheit geratene musikalische Schätze zu wecken. Naturgemäß stehen bei den Universitätskonzerten Werke für Chor und Orchester im Vordergrund, oft mit Gesangssolisten; ab und an sind auch reine Instrumentalwerke für das Orchester dabei. Zunächst proben Chor und Orchester parallel, dann aber sehr bald gemeinsam, damit die Mitwirkenden früh erfahren, wie sich Gesang und Instrumentalmusik zu einem Ganzen fügen und man die Werke gemeinsam ausgestalten kann. Auf Grund der Programmausrichtung und wegen der gemeinsamen Auftritte von Chor und Orchester sind Universitätskonzerte eine Besonderheit in der Hamburger Musiklandschaft.
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